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Die slawischen Nachbarn der Ottonen - Das polit...
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Die slawischen Nachbarn der Ottonen - Das politische soziale und religiöse Leben der Slawen ab 12.99 € als epub eBook: 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Geschichte & Dokus,

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Geschichte der Stadt Leipzig
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1000 Jahre Leipzig - Die große vierbändige StadtgeschichteZum Jahre 1015 notierte Bischof Thietmar von Merseburg den Ort Libzi in seiner Chronik. Aus Anlass des tausendjährigen Jubiläums dieser ersten schriftlichen Erwähnung Leipzigs erscheint eine moderne vierbändige Stadtgeschichte, die sich an einen breiten, historisch interessierten Leserkreis wendet. Die Gesamtdarstellung vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Spektrum der behandelten Themen umfasst die politische Geschichte ebenso wie die Wirtschafts-, Sozial- und Kirchengeschichte bis hin zur Kultur- und Alltagsgeschichte, wobei die prägenden Kräfte städtischen Lebens besonders im Blick stehen. Zahlreiche farbige Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen erläutern die Darstellung.Der erste Band behandelt, ausgehend von den naturräumlichen Grundlagen, die Geschichte Leipzigs von den Anfänge des Ortes, über seine Stadtwerdung und Entfaltungals bürgerliches Gemeinwesen bis zur Einführung der Reformation im Jahre 1539 anschaulich und auf dem neuesten Forschungsstand.Leipzigs Geschichte wurzelt im Mittelalter. 1015 tritt der Ort erstmals als Burgward (urbs Libzi) aus dem Dunkel der Geschichte hervor, entwickelt sich zu einer überregional bekannten Stadt und stellt schließlich in der Reformationszeit ein blühendes Gemeinwesen dar mit einer bedeutenden Universität und berühmten Märkten. Den größten Teil des Bandes beansprucht das Spätmittelalter (14. bis frühes 16. Jahrhundert), in dem das städtische Leben dank einer günstigen Quellenlage in allen Facetten anschaulich dargestellt werden kann. Die eigentliche Epochenzäsur zwischen Mittelalter und Neuzeit ist in Leipzig die Einführung der Reformation nach dem Tod Herzog Georgs 1539. Das letzte Kapitel widmet sich den mittelalterlichen Dörfern, die im heutigen Stadtgebiet aufgegangen und damit Teil der Stadtgeschichte geworden sind.Aus dem Inhalt:- Naturräumliche Grundlagen, Landschaft und Klima- Archäologische Spuren aus der Vor- und Frühgeschichte- Slawen im Leipziger Raum- Leipzig als Burgwardmittelpunkt- Entstehung der Stadt (12./13. Jahrhundert)- Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter- Stadtverfassung und Stadtverwaltung im späten Mittelalter- Stadtbefestigung, Vorstädte und Leipziger Umland- Anfänge des Messeplatzes Leipzig- Kirchliches Leben, Religiosität und Frömmigkeit- Bildung, Schulwesen, Universität- Architektur, bildende Kunst, Musik, literarisches Leben- Der lange Weg zur Reformation 1517-1539- Die Dörfer im späteren Leipziger Stadtgebiet

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Geschichte der Stadt Leipzig
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1000 Jahre Leipzig - Die große vierbändige StadtgeschichteZum Jahre 1015 notierte Bischof Thietmar von Merseburg den Ort Libzi in seiner Chronik. Aus Anlass des tausendjährigen Jubiläums dieser ersten schriftlichen Erwähnung Leipzigs erscheint eine moderne vierbändige Stadtgeschichte, die sich an einen breiten, historisch interessierten Leserkreis wendet. Die Gesamtdarstellung vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Spektrum der behandelten Themen umfasst die politische Geschichte ebenso wie die Wirtschafts-, Sozial- und Kirchengeschichte bis hin zur Kultur- und Alltagsgeschichte, wobei die prägenden Kräfte städtischen Lebens besonders im Blick stehen. Zahlreiche farbige Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen erläutern die Darstellung.Der erste Band behandelt, ausgehend von den naturräumlichen Grundlagen, die Geschichte Leipzigs von den Anfänge des Ortes, über seine Stadtwerdung und Entfaltungals bürgerliches Gemeinwesen bis zur Einführung der Reformation im Jahre 1539 anschaulich und auf dem neuesten Forschungsstand.Leipzigs Geschichte wurzelt im Mittelalter. 1015 tritt der Ort erstmals als Burgward (urbs Libzi) aus dem Dunkel der Geschichte hervor, entwickelt sich zu einer überregional bekannten Stadt und stellt schließlich in der Reformationszeit ein blühendes Gemeinwesen dar mit einer bedeutenden Universität und berühmten Märkten. Den größten Teil des Bandes beansprucht das Spätmittelalter (14. bis frühes 16. Jahrhundert), in dem das städtische Leben dank einer günstigen Quellenlage in allen Facetten anschaulich dargestellt werden kann. Die eigentliche Epochenzäsur zwischen Mittelalter und Neuzeit ist in Leipzig die Einführung der Reformation nach dem Tod Herzog Georgs 1539. Das letzte Kapitel widmet sich den mittelalterlichen Dörfern, die im heutigen Stadtgebiet aufgegangen und damit Teil der Stadtgeschichte geworden sind.Aus dem Inhalt:- Naturräumliche Grundlagen, Landschaft und Klima- Archäologische Spuren aus der Vor- und Frühgeschichte- Slawen im Leipziger Raum- Leipzig als Burgwardmittelpunkt- Entstehung der Stadt (12./13. Jahrhundert)- Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter- Stadtverfassung und Stadtverwaltung im späten Mittelalter- Stadtbefestigung, Vorstädte und Leipziger Umland- Anfänge des Messeplatzes Leipzig- Kirchliches Leben, Religiosität und Frömmigkeit- Bildung, Schulwesen, Universität- Architektur, bildende Kunst, Musik, literarisches Leben- Der lange Weg zur Reformation 1517-1539- Die Dörfer im späteren Leipziger Stadtgebiet

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Die slawischen Nachbarn der Ottonen - Das politische soziale und religiöse Leben der Slawen ab 12.99 EURO 1. Auflage

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Aus der Einleitung von Stephen Mace: Ich werde zuweilen gefragt, warum ich kaum noch etwas über magicksche Praxis schreibe. Nicht dass ich das nicht wollen würde, so etwas ist mit Sicherheit leichter zu schreiben als dieses Zeug hier, über die apokalyptische Wende. Mein Problem dabei ist, dass ich das, was für mich effektiv ist, im wesentlichen ausgearbeitet und veröffentlicht habe und es auch weiterhin anwende, aber wenig hinzu zu fügen habe. Und ich finde frischen Stoff über die apokalyptische Wende interessanter, als okkulte Techniken wieder und wieder aufzuwärmen. Ich habe Kraftorte, die ich besuche, Elementale an physikalischen Orten, die ich beschwöre, und Gewohnheiten und Neigungen, die immer wieder Kontrolle und Aufmerksamkeit erfordern, aber ich halte es nicht für notwendig, meine Ergebnisse in diesen Bereichen zu veröffentlichen. Vor allem da ich sicher bin, dass meine Leser selbst eine Menge Ergebnisse haben, vorausgesetzt, sie machen diese Arbeiten.Ab und an gibt es jedoch neue signifikante Ereignisse. Keins davon scheint komplex genug, um allein einen Essay zu rechtfertigen - vielleicht einen oder zwei Abschnitte, aber keinen Essay - aber es sind dennoch Grundlagen für sichere und effektive Praktiken. Und es gibt Veröffentlichungen, die immer wieder überarbeitet werden müssen. Also habe ich diese Einleitung geschrieben, wobei ich die Reihenfolge beibehalten habe, in der die Elemente auftauchten und nachträgliche Gedanken dort eingefügt habe, wo sie zu passen schienen. Insgesamt ergibt es ein rundes Ganzes, vielleicht weil all diese Dinge, die mit magickscher Kraft zu tun haben, miteinander zusammen hängen und eine multidimensionale Verbindung haben. Wie ich schon sagte: Es ist leichter.Um mit dem Anfang zu beginnen, möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um die Notwendigkeit des Bannens und Zentrierens vor jeder Art der okkulten Arbeit zu betonen. Das Bannen ist natürlich ein Ritual, das die Psyche reinigen und die Aura stärken soll, um Schutz vor psychischen Strömen von außen zu bieten. Das Zentrieren ist eine imaginäre Affirmation der mittleren Säule, wie ihre subtilen Ströme und Elemente (Kundalini, Chakren usw.) als Verbindung zwischen dem Höchsten und Niedrigsten dienen und sie (und damit der Magier) im wesentlichen eine Art Leitung zwischen diesen Extremen darstellt.Zum Bannen verwende ich immer noch die drei glühenden Ringe und die sich ausdehnende Feuersäule, die ich in "Stealing the Fire from Heaven"Pastinaken"Als Zauberer erzählt man mir hin und wieder, daß es für meine Aktivitäten als Zauberer keine wissenschaftlichen Beweise gibt und diese somit nur - je nach dem guten Willen meines Gesprächspartners - Aberglaube oder Betrug sein können.Meine Antwort ist einfach, daß die wissenschaftliche Methode nicht geeignet ist, diese Frage zu entscheiden. Zauberei ist eine psychische Technik, der Geist kann nicht vermessen und die persönlichen Motive nicht wiederholt werden.Die einzige Möglichkeit, die Wahrheit über Magie zu erfahren, besteht darin, mit magischen Techniken so vertraut zu werden, daß er oder sie Kraft als greifbare Substanz hinter aller Immagination spürt. Bleiben Zweifel an dieser Kraft wird der Betroffene aufgeben, diese jemals zu spüren, und somit den Schluß ziehen, daß sie nicht existiert. Als jemand der fest zum ersten Lager gehört, widme ich dieses Buch meinen Mitstreitern und all jenen, die noch unentschlossen sind."World Corporate Order") beherrscht das Angesicht der Erde absolut.Die volle Macht von Pax Americana steht bereit, um die Grundlagen seiner kommerziellen Gewohnheiten zu verteidigen. Der verführerische Glanz der Medientotalität arbeitet unentwegt daran, uns zu überzeugen, dass diese Gewohnheiten die Weise sind, in der die Dinge sein können und dass die Wirklichkeit, die sie bedingen die einzige sei, die eine normale Person überhaupt wahrnehmen kann. Unbestrittener Sieger in den unlängst abgeschlossenen "Kriegen zwischen kämpfenden Staaten" ( Ein fester, von Spengler selbst in dieser Form verwendeter Ausdruck). Und hinreichend selbstbewusst anzuerkennen, dass das Geschäft von Amerika tatsächlich Geschäft ist, hat die US-Regierung ihren besiegten Feinden keine schweren Bürden und so ihren Freunden und Verbündeten auch keine lästigen Pflichten auferlegt. Ihre einzige Forderung war, die Möglichkeit einzuräumen, Geschäfte zu machen, die Assimilierung der angelsächsischen kommerziellen Praxis, der Körperschaftsstruktur und der Werte des freien Handels, frei konvertierbarer Währung und unbeschränkter Kapitalbewegung. Auch wurde diese Art Geschäfte zu machen nicht verlangt, sondern nur darauf bestanden, dass sie zugelassen sein muss. Natürlich zwingt sie, insofern sie die materiell effektivste ist nichtsdestoweniger die Staaten oder Personen, die mit ihr konkurrieren könnten, ganz entschieden, ihre Form anzunehmen. Wenn diese Form erst einmal angenommen ist, kann keine Regierung - ob durch Tyrannen oder Splittergruppen - aufsässig werden, sondern wird dem transnationalen Markt untergeordnet sein - fleischlos, völlig abstrakter Statthalter der ganzen Sache in bester Darwinscher Tradition. Das Kapital wartet, ein verdächtigerweise unverschlossener Juwelenladen, ein voller Früchte hängender Baum, von Treibsand umspült. Mit der Zeit infiltriert das Kapital, und dann absorbiert es, und durch seine Verdauung wird alles, das durchgeschleust wird, zu nicht-menschlichen Einheiten an Wert und Schuld, die immer (durch eine kleine Kommission) mit allen anderen Einheiten von Wert und Schuld frei verrechenbar sein müssen, mit den verschiedenen Arten an Bargeld, obschon sogar diese Metalle noch eine Aura der Münzprägung bewahren (Traum vergessenen Blutes, vielleicht zu erwecken). Doch muss alles berechenbar sein, als sei es äquivalent, und die Verhältnisse untereinander stehen unter der ständigen Regelung der blinden Hand des Marktes, dem höchsten Richter allen kommerziellen Umtriebes. Die Akzeptanz dieser Dynamik als Weg Aller Dinge ist der Eintrittspreis in die Vereinigte Weltordnung, der sichersten Straße zum Wohlstand im neuen Jahrtausend. Wenn irgendein Unternehmen, eine Institution oder Individuum erst einmal darin integriert ist, entsteht eine völlig andere Verknüpfung von Aktion - Reaktion, die mit diesem planetenumspannenden Gehirn verdrahtet ist. Jeder wird zu einem Neutron in einem überdimensionalen, millionenfach verknüpften Netzwerk, dessen Handeln in der allgegenwärtigen Dialektik von Angebot und Nachfrage, Angst und Gier, Hoffnung und Bedürfnis besteht, und jeder Impuls wird mit Lichtgeschwindigkeit digitalisiert und verarbeitet - hin zur kollektiven Bekundung als schimmernde Fluktuationen in dem erdumspannenden Kraftfeld, das Geld ist. Alle sind willkommen, sich selbst in dieser entseelenden Umarmung aufzugeben und ermutigt, anderen Fülle unabhängig von Rasse, Glauben oder Ursprungsland und hin zum Ausschluss all dessen teilzuhaben, da das Kapital nichts davon anerkennt. Um tatsächlich in intime Verbindung mit dem Kapital eintreten zu können, muss man in einem Zustand leben - sowohl geistig als auch politisch -, dessen Grenzen gegenüber seinen Bewegungen durchlässig und daher zugänglich für Umformungen gemäß seinen Bedingungen sind. Der vorrangige Imperativ ist Wertmaximierung als Kapital, insofern gesagt werden kann, dass dies das einzige ist, was alle "Inhaber" - aufs Ganze gesehen - tatsächlich wollen. Das Erlangen dieser intimen Verbindung verknüpft einen - zum Preis des sicheren Verlustes jedweder Art besonderen Schicksals - mit der Quelle allen Wohlstandes und aller Kraft. Schicksal ist die einzige Währung, die der Markt nicht tauschen kann. Die Vereinigte Weltordnung macht Schicksal zu Blei.Danilevsky und SpenglerDas erste, was diejenigen brauchen, die sich der Vereinigten Weltordnung entgegenstellen wollen ist eine Strategie, um diese Opposition im Sinne einer harmonischen Verbindung von persönlichem Überleben und revolutionärer Effektivität zu betreiben.Aber dafür muss das Problem aus der weitest möglichen Perspektive betrachtet werden. Viele Esoteriker aller Glaubensrichtungen, Arbeitsvoraussetzungen und Techniken haben festgestellt, dass dieses Babylon fallen muss, und es scheint so, als ob sich dies einer Art Endpunkt, Krisenpunkt oder Transfirmationspunkt nähern würde.Einfach weil es so schnell wächst, muss es bald in sich kollabieren oder sich selbst ins Weltall schießen. Man kann nicht vorhersagen, was genau passieren wird, aber anscheinend wird das eine oder andere eintreffen. Natürlich ist bislang der Niedergang für jede Kultur die Regel gewesen, und insofern ist es einfach anzunehmen, dass zu gegebener Zeit eine ähnliche Art von Kollaps das System, so wie es heute besteht, ereilen wird. Andererseits ist es möglich, dass die industrielle Revolution etwas verändert hat, indem sie eine Zivilisation erschaffen hat, der der Impuls innewohnt, die üblichen Muster von Aufstieg und Fall zu transzendieren. Aber auch wenn wir die Industrialisierung als rein charakteristisches Merkmal westlicher Kultur betrachten wollten, wäre sie aus keinem Grunde unsterblicher als andere. Rom fiel. Babylon und Ägypten sind unter dem Sand begraben. Und jedes dieser hatte ebenfalls einen speziellen Anspruch auf Einzigartigkeit, der sie am Ende nicht retten konnte.Vielleicht hat die Industrialisierung den Westen gerade empfänglicher dafür gemacht zu kollabieren, gerade so, wie Benutzer von Methamphetaminen nicht eben für ihre Langlebigkeit bekannt sind. So möchte ich ganz im Sinne dieses Essays unterstellen, dass das, was hochgeht, auch herunterkommen muss. Um die historischen Verzweigungen dieses Postulates zu erkunden, werde ich auf sehr verschiedene zyklische Modelle kultureller Evolution zurückzugreifen haben - Modelle, welche (wenn sie auf die Situation des Westens angewandt werden) im Allgemeinen als "pessimistisch" bezeichnet werden, einfach weil ganz klar ist, dass wir uns gerade jetzt einer Art Apogäum nähern.Zyklische historische Modelle waren der Alten Welt geläufig, aber im nachaufklärerischen Westen stechen zwei Theoretiker hervor, die sie vertraten: der Russe Nikolai Danilevsky (1822 - 1885) und der Deutsche Oswald Spengler (1880 - 1936). Keiner dieser Männer war von Beruf akademischer Historiker, sondern wonach sie strebten war, in der Geschichte pragmatische Strategien und Werkzeuge zu entdecken, die zur Beförderung spezifischer politischer Ziele benutzt werden können. Obschon es der politischen Überzeugung Danilevskys und Spenglers entsprach, durch die Zeit zweier Weltkriege und dem einen Kalten, der folgte, Opposition zu bilden, entwickelten beide Männer ein bemerkenswert ähnliches Verständnis der Art und Weise, wie Kulturen geboren werden und sterben. Nikolai Danilevsky war als Botaniker ausgebildet und machte Karriere im zaristischen Staatsdienst, wo er schließlich Kommissar für Fischereiwesen wurde. Er schrieb ausführlich über verschiedene historische und ökumenische Themen, aber das Buch, auf das es uns ankommt, ist Russland und Europa, das zuerst 1869 in der Zeitschrift Zara veröffentlicht wurde. Im Ganzen ist es eine groß angelegt Analyse der kulturellen Evolution, geschrieben, um die Frage zu beantworten, warum Europa Russland hasst und sich so entschieden allen Versuchen Russlands entgegenstellt, irgendeine Art panslawischer Union zu errichten. Oswald Spengler absolvierte seine Universitätsausbildung ebenfalls in den Naturwissenschaften, obschon er ein starkes Interesse an den Klassikern hatte und seine Doktorarbeit über Heraklit schrieb. Nach der Graduierung begann er eine Laufbahn als Lehrer eines Realgymnasiums, während der er sowohl unter Schülern als auch unter Kollegen Hochachtung genoss, aber 1911 legte er sein Lehramt nieder, um seine Suche als Privatgelehrter fort zu setzen. Der erste Band wurde im Juli 1918 veröffentlicht, einen Monat vor dem Zusammenbruch der deutschen Armee an der Westfront - ein bedeutungsvolles Vorzeichen sowohl hinsichtlich der Absicht als auch des Titels seines großen Werkes. Der Untergang des Abendlandes ist eine groß angelegte Analyse der kulturellen Evolution, die versucht, einen so gut wie unausgesprochenen Zweck zu erfüllen (was bis zum Ende des zweiten Bandes, 1922 veröffentlicht, nicht spezifiziert wird): Der Sieg der preußischen Werte organischer Kultur, welche letztlich zu den Pflichten des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft führen über die halsabschneiderische Kultur der Anglo-Amerikaner, die bezogen ist auf den Erfolg des Einzelnen im ökumenischen Wettbewerb. Spengler sah den Ersten Weltkrieg als die erste Szene des letzten Aktes dieses Kampfes. Er versuchte, das deutsche Volk in letzterem zu ermutigen - mit kurzem Rückbezug auf alte Tugenden, mit deren Hilfe es im kommenden Endkonflikt siegen und diese Rolle einnehmen könnte statt in den Jahrhunderten zunehmend korrupter Herrschaft, die unausweichlich folgen müsste, zu dienen. Trotz ihrer gegensätzlichen politischen Ziele stellten beide, Danilevsky wie auch Spengler, sehr ähnliche Modelle sowohl darüber auf, wozu Kulturen im Allgemeinen tendieren als auch darüber, was der westlichen Kultur bevorsteht. Beide Männer betrachteten Kulturen als multinationale soziale Organismen mit Lebensspannen von ungefähr eintausend Jahren, doch nichtsdestoweniger sterblich, wobei jede einem charakteristischen Lebenszyklus folgt, der ihre Verhaltensweisen zu einem gegebenen Zeitpunkt mehr oder weniger vorhersagbar macht. Und beide Theoretiker stimmen darin überein, dass das Abendland im Moment in seine Phase der letzten Reife eintritt und nur die Verhärtung eines langen Alterns vor sich hat. Für Danilevsky war das der Grund, weshalb Europa das junge Russland unterdrückte und daran arbeitete, alle Tendenzen hin zu einem panslawischen Zusammenschluss zu vereiteln, wobei Europa eine intuitive Gewissheit darüber habe, dass dann, wenn die Slawen eine kritische Masse erreichten, sie eine andere neue Kultur hervorbringen würden, die den altersschwachen Westen überwältigen könnte. Für Spengler war das der Grund für den totalen Krieg, der stattfand und womit das Abendland in die Phase eintrat, in der die Nationen jeglicher Kultur eine gegen die andere kämpfen, bis der Stärkste die Vorherrschaft erringt. Ironischerweise gingen die politischen Programme, die sowohl von Danilevsky als auch von Spengler entworfen wurden, völlig daneben. Siebzig Jahre kommunistischer Unterdrückung und das nachfolgende Chaos hat das westliche und südliche Slawentum in die Arme Europas getrieben und den Osten wirtschaftlich lahmgelegt. Und obschon Deutschland in der Lage war, genug von der alten Disziplin heraufzubeschwören, um seine Nachbarn im Schlussakt der "Kriege zwischen kämpfenden Staaten" zu entsetzen, so tat es dies doch unter Aufgabe seiner selbst und wurde zum charismatischen Irren, welcher seine Kraft aus der Dualität von Hass und Hass gegen alles bezog, was soweit ging, dass jede Sicherheitsstrategie aufgegeben und der politische und militärische Sieg verworfen sowie das Überleben der Nation ignoriert wurde, um sie zu befriedigen. Und Spenglers historisches Modell verfolgt seine Spur weiterhin. Pax Americana hat die Herrschaftsrolle übernommen, die Spenglers Modell dem Sieger vorbehält, obgleich die auferlegte Hand leicht ist, insofern es der Markt ist, der die tatsächliche Kontrolle ausübt - mehr Zuckerbrot als Peitsche, politische Macht, die aus einem Butterfass erwächst. Und der einzige Preis, um darin eintauchen zu können ist alles, was du tatsächlich bist. Jedenfalls ist es dies auf absehbare Zukunft hin. Die westliche Zivilisation ist zur endlosen Fortsetzung der gegenwärtigen Verhältnisse verdammt, wennschon unter zunehmender Gemeinheit all ihrer Züge - Verkehr, Regierung, Lebensqualität, die Künste. Gerade daher wird sie durch irgendeine Art menschlicher Gewalt nicht zu verwunden sein - weder durch asiatische oder afrikanische Invasion noch durch Rebellion von innen -, solange nicht noch einige Jahrhunderte mehr vergangen sind. Ebenso hat Pax Americana eine gewisse unbeabsichtigte Fruchtbarkeit entwickelt. Wozu man anmerken muss, dass die Stagnation dem Keimen des Neuen ein weites Feld eröffnet. Ein Verständnis der Dynamiken, die ein solches Aufkeimen hervorbringen und unterstützen, könnte uns helfen, diesen Umstand auszunutzen und uns der Einlösung unserer Vorhaben näher zu bringen.Fortsetzung in der nächsten AusgabeVon Stephen Mace sind im Bohmeier Verlag u.a. erschienen: "Dem Himmel das Feuer stehlen", "Die virtuelle Mechanik der Zauberei", Zielgerichtete Kraft"Als Zauberer erzählt man mir hin und wieder, daß es für meine Aktivitäten als Zauberer keine wissenschaftlichen Beweise gibt und diese somit nur - je nach dem guten Willen meines Gesprächspartners - Aberglaube oder Betrug sein können.Meine Antwort ist einfach, daß die wissenschaftliche Methode nicht geeignet ist, diese Frage zu entscheiden. Zauberei ist eine psychische Technik, der Geist kann nicht vermessen und die persönlichen Motive nicht wiederholt werden.Die einzige Möglichkeit, die Wahrheit über Magie zu erfahren, besteht darin, mit magischen Techniken so vertraut zu werden, daß er oder sie Kraft als greifbare Substanz hinter aller Immagination spürt. Bleiben Zweifel an dieser Kraft wird der Betroffene aufgeben, diese jemals zu spüren, und somit den Schluß ziehen, daß sie nicht existiert. Als jemand der fest zum ersten Lager gehört, widme ich dieses Buch meinen Mitstreitern und all jenen, die noch unentschlossen sind." beschrieben habe, aber ich habe ein Wort der Kraft hinzugenommen, um dem Feuer mehr Durchschlagskraft zu geben, eines mit dem man zur Not oder wenn es schnell gehen soll, ohne ringe und Feuer bannen kann. Bitte deinen Heiligen Schutzengel um ein persönliches Wort! Zum Zentrieren rezitiere ich einfach die Namen der entsprechenden subtilen Alemente, während ich sie visualisiere. Mit etwas Übung sollte das Bannen und Zentrieren nacheinander in der Imagination ausgeführt nicht länger als fünfzehn bis dreißig Sekunden dauern.Die Notwendigkeit des Bannens ist so offensichtlich wie die Notwendigkeit einen Arbeitsplatz aufzuräumen, bevor man ein neues Projekt beginnt, während das Zentrieren ein etwas subtilerer Vorgang ist. Um Archimedes zu zitieren, beschaffe dir einen Hebel, der lang genug ist, und einen festen Standort und du kannst die Welt aus den Angeln heben. Der Hebel ist dein Wille, seine Länge und Stärke korrespondiert mit solchen Dingen wie Entschlossenheit, persönliche Macht und geistige Selbstkontrolle. Der Standort ist dein psychisches Zentrum. Durch die rituelle Betonung dieses Zentrums gewinnst du Standfestigkeit, stärkst den Ort, von dem aus dein Wille sich selbst auf das Ziel richten kann, auf welcher Ebene es auch liegen mag.

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Von den Anfängen bis zur Reformation
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1000 Jahre Leipzig - Die große vierbändige StadtgeschichteZum Jahre 1015 notierte Bischof Thietmar von Merseburg den Ort Libzi in seiner Chronik. Aus Anlass des tausendjährigen Jubiläums dieser ersten schriftlichen Erwähnung Leipzigs erscheint eine moderne vierbändige Stadtgeschichte, die sich an einen breiten, historisch interessierten Leserkreis wendet. Die Gesamtdarstellung vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Spektrum der behandelten Themen umfasst die politische Geschichte ebenso wie die Wirtschafts-, Sozial- und Kirchengeschichte bis hin zur Kultur- und Alltagsgeschichte, wobei die prägenden Kräfte städtischen Lebens besonders im Blick stehen. Zahlreiche farbige Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen erläutern die Darstellung.Der erste Band behandelt, ausgehend von den naturräumlichen Grundlagen, die Geschichte Leipzigs von den Anfänge des Ortes, über seine Stadtwerdung und Entfaltung als bürgerliches Gemeinwesen bis zur Einführung der Reformation im Jahre 1539 anschaulich und auf dem neuesten Forschungsstand.Leipzigs Geschichte wurzelt im Mittelalter. 1015 tritt der Ort erstmals als Burgward (urbs Libzi) aus dem Dunkel der Geschichte hervor, entwickelt sich zu einer überregional bekannten Stadt und stellt schließlich in der Reformationszeit ein blühendes Gemeinwesen dar mit einer bedeutenden Universität und berühmten Märkten. Den größten Teil des Bandes beansprucht das Spätmittelalter (14. bis frühes 16. Jahrhundert), in dem das städtische Leben dank einer günstigen Quellenlage in allen Facetten anschaulich dargestellt werden kann. Die eigentliche Epochenzäsur zwischen Mittelalter und Neuzeit ist in Leipzig die Einführung der Reformation nach dem Tod Herzog Georgs 1539. Das letzte Kapitel widmet sich den mittelalterlichen Dörfern, die im heutigen Stadtgebiet aufgegangen und damit Teil der Stadtgeschichte geworden sind.Aus dem Inhalt:- Naturräumliche Grundlagen, Landschaft und Klima- Archäologische Spuren aus der Vor- und Frühgeschichte- Slawen im Leipziger Raum- Leipzig als Burgwardmittelpunkt- Entstehung der Stadt (12./13. Jahrhundert)- Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter- Stadtverfassung und Stadtverwaltung im späten Mittelalter- Stadtbefestigung, Vorstädte und Leipziger Umland- Anfänge des Messeplatzes Leipzig- Kirchliches Leben, Religiosität und Frömmigkeit- Bildung, Schulwesen, Universität- Architektur, bildende Kunst, Musik, literarisches Leben- Der lange Weg zur Reformation 1517-1539- Die Dörfer im späteren Leipziger Stadtgebiet

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Geschichte der Stadt Leipzig, 4 Bde.
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1000 Jahre Leipzig - Die große vierbändige Stadtgeschichte im SchmuckschuberZum Jahre 1015 notierte Bischof Thietmar von Merseburg den Ort Libzi in seiner Chronik. Aus Anlass des tausendjährigen Jubiläums dieser ersten schriftlichen Erwähnung Leipzigs erscheint eine moderne vierbändige Stadtgeschichte, die sich an einen breiten, historisch interessierten Leserkreis wendet. Die Gesamtdarstellung vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Spektrum der behandelten Themen umfasst die politische Geschichte ebenso wie die Wirtschafts-, Sozial- und Kirchengeschichte bis hin zur Kultur- und Alltagsgeschichte, wobei die prägenden Kräfte städtischen Lebens besonders im Blick stehen. Zahlreiche farbige Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen erläutern die Darstellung.Der erste Band behandelt die Geschichte Leipzigs von den Anfängen bis zur Einführung der Reformation (1539) auf der Grundlage des heutigen Wissensstandes und auf der Basis zahlreicher neuer aus den Quellen erarbeiteter Forschungsergebnisse.Aus dem Inhalt:- Naturräumliche Grundlagen, Landschaft und Klima- Archäologische Spuren aus der Vor- und Frühgeschichte- Slawen im Leipziger Raum- Leipzig als Burgwardmittelpunkt- Entstehung der Stadt (12./13. Jahrhundert)- Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter- Stadtverfassung und Stadtverwaltung im späten Mittelalter- Stadtbefestigung, Vorstädte und Leipziger Umland- Anfänge des Messeplatzes Leipzig- Kirchliches Leben, Religiosität und Frömmigkeit- Bildung, Schulwesen, Universität- Architektur, bildende Kunst, Musik, literarisches Leben- Der lange Weg zur Reformation 1517-1539Der zweite Band behandelt die Geschichte Leipzigs von der Einführung der Reformation bis zum Wiener Kongress (1539-1815) auf der Grundlage des heutigen Wissensstandes und auf der Basis zahlreicher neuer aus den Quellen erarbeiteter Forschungsergebnisse.Aus dem Inhalt:- Stadtverfassung und Stadtverwaltung- Handwerk, Manufaktur und Handel- Stadtbefestigung, Vorstädte und Leipziger Umland- Kirchliches und religiöses Leben- Gesundheitswesen, Hospitäler, Armenwesen- Leipzig als Messeplatz- Buchhandel, Verlage und Bibliotheken- Universität, Schulen und Sozietäten- Architektur und Stadtbild- Bildhauerkunst und Malerei- Musikalisches und literarisches Leben- Leben in der Stadt, Alltag und soziale Zustände- Leipzig im Dreißigjährigen Krieg- Napoleonische Herrschaft, Freiheitskrieg, VölkerschlachtDer dritte Band behandelt die Geschichte Leipzigs vom Wiener Kongress bis zum Ersten Weltkrieg (1815-1914) auf der Grundlage des heutigen Wissensstandes und auf der Basis zahlreicher neuer aus den Quellen erarbeiteter Forschungsergebnisse.Aus dem Inhalt:- Leipzig nach der territorialen Neuordnung von 1815- Stadtverfassung und Stadtverwaltung- Bauliche Entwicklung, Architektur, Wandel des Stadtbildes- Der Messe- und Finanzplatz Leipzig- Leipzig als Zentrum des deutschen Buchhandels- Handwerk, Gewerbe, Industrialisierung- Leipzig im Eisenbahnfieber- Die Stadt in der Revolution von 1848/49- Kirchliches und religiöses Leben- Universität, Schulen und Bildung- Musikalisches Leben, Bildende Kunst, Museen, Ausstellungen- Literarisches Leben, Pressewesen, Bibliotheken- Leben in der Stadt, Alltag und soziale Zustände- Zentrum der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung- Vorort der Frauenbewegung- Werden und Wachsen der Großstadt im KaiserreichDer vierte Band behandelt die Geschichte Leipzigs vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart (1914-2015) auf der Grundlage des heutigen Wissensstandes und auf der Basis zahlreicher neuer aus den Quellen erarbeiteter Forschungsergebnisse.Aus dem Inhalt:- Erster Weltkrieg und Novemberrevolution- Weimarer Republik und Ende der Bürgergesellschaft- Stadtentwicklung, Architektur und Denkmalpflege- Stadtverwaltun

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Auschwitz
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Auschwitz steht weltweit als Synonym für das - neben der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und dem Vernichtungskrieg in den besetzten Gebieten der Sowjetunion - schlimmste Verbrechen des deutschen Faschismus: für den industriellen Massenmord an Menschen, die nicht in seine Rassenvorstellung oder seine Weltherrschaftspläne passten - Juden, Sinti und Roma, Slawen, sowjetische Kriegsgefangene, politische Gegner oder wegen ihrer sexuellen Orientierung aus der "Volksgemeinschaft" Ausgegrenzte. Neben der Massenvernichtung in Auschwitz-Birkenau umfasste der Gesamtkomplex des Lagers auch die "Vernichtung durch Arbeit" in Auschwitz-Monowitz, dem Buna-Werk der IG Farben. Damit benennt das Buch auch die "Profi teure des Todes". Es bietet eine kompakte Einführung in die Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und in die juristische Aufarbeitung dieses Menschheitsverbrechens. Dabei kommen die Überlebenden selber vielfältig zu Wort. Mit einem Geleitwort von Henri Goldberg, Präsident der Fondation Auschwitz.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut, Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters), Veranstaltung: Das Deutsche Reich zur Zeit der Ottonen, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ottonen regierten von 919 bis 1024 im ostfränkischen-deutschen Reich und seit 962 im römischen Imperium. An der Ostgrenze des Reiches, die sich von der Ostsee bis zur Adria erstreckte, hatte sich im 6. Jahrhundert ein Volk angesiedelt, dessen Herkunft unbekannt und dessen religiöser Glauben fremd und heidnisch war, und welches doch in den folgenden Jahrhunderten eine bedeutende Rolle in der christlichen Missions- und Expansionspolitik der mitteleuropäischen Staaten einnahm. In dieser Arbeit gilt es, die gesellschaftlichen, politischen und religiösen Hintergründe der jenseits der Reichsgrenze lebenden slawischen Völkerschaften darzustellen und letztendlich in die Geschehnisse der Ottonischen Ostpolitik sinngemäss einzugliedern. Für diesen zeitlichen und geographischen Rahmen sind von daher die slawischen Völker der Elb- und Ostseestämme entscheidend. Dabei soll zunächst auf das kontrovers diskutierte Problem der slawischen Altertumskunde eingegangen werden, um sich so ein genaueres Bild über die Schwierigkeiten bei der Suche nach den urslawischen Anfängen zu machen. Des Weiteren sollen die Grundzüge der slawischen Stammesverfassung, die sozialen Strukturen und die gesellschafts-politischen Entwicklungen betrachtet werden. Zusammen mit den herrschenden religiösen Anschauungen, der hohen Bedeutung des Götterkultes, der führenden Stellung der Priesterkaste bildeten sie die gesellschaftlichen Gegebenheiten, die die Deutschen nach Einsetzen der christlichen Eroberungszüge im 10. Jahrhundert in den östlichen Gebieten vorfanden und grösstenteils abzuschaffen versuchten.

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